Einleitung
Regelmäßiges Bürsten ist einer der wichtigsten – und am meisten vernachlässigten – Aspekte der Hundepflege. Richtig angewendet, ist Bürsten ein entspannendes, die Bindung stärkendes Erlebnis, das das Fell Ihres Hundes gesund hält, Ihnen hilft, frühzeitig Anzeichen von Gesundheitsproblemen zu erkennen und die Menge an Hundehaaren auf Ihren Möbeln deutlich reduziert. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige zum Bürsten Ihres Hundes zu Hause – von der Wahl der richtigen Bürste über die korrekte Technik bis hin zum schmerzfreien Entwirren von Verfilzungen.
Kurzfassung: Die richtige Häufigkeit und Technik des Bürstens hängen von der Fellart Ihres Hundes ab. Kurzhaarige Hunde sollten einmal pro Woche gebürstet werden; langhaarige Rassen benötigen möglicherweise tägliche Pflege. Verwenden Sie immer das richtige Werkzeug für das Fell Ihres Hundes, bürsten Sie in Haarwuchsrichtung und belohnen Sie ihn großzügig, um positive Assoziationen zu schaffen.
Warum Bürsten wichtig ist
- Entfernt lose Haare und abgestorbene Hautschuppen – reduziert Haarausfall und beugt Hautirritationen vor Verhindert Verfilzungen – Verfilzungen können schmerzhaft sein, Feuchtigkeit und Parasiten beherbergen und die Bewegungsfreiheit einschränken Regt die Durchblutung an – fördert ein gesundes Fell Verteilt natürliche Öle – verleiht dem Fell einen gesunden Glanz Bietet einen Gesundheitscheck – während des Bürstens können Sie nach Knoten, Zecken, Hautrötungen und anderen Auffälligkeiten suchen Stärkt Ihre Bindung – eine ruhige Fellpflege stärkt das Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Hund Hund
Die richtige Bürste für den Felltyp Ihres Hundes
Kurzes, glattes Fell (Beagles, Boxer, Staffordshire Terrier)
Eine Gummistriegelbürste oder ein Pflegehandschuh entfernt lose Haare und massiert die Haut. Verwenden Sie anschließend eine Bürste mit weichen Borsten, um die natürlichen Öle zu verteilen und Glanz zu verleihen. Die ROJECO Pet Spray Brush eignet sich hervorragend für kurzes Fell – ihr integriertes Sprühsystem hält das Fell während des Bürstens mit Feuchtigkeit versorgt, reduziert statische Aufladung und sorgt für einen gesunden Glanz.
Mittellanges Doppelfell (Labradore, Border Collies, Spaniels)
Diese Rassen haaren stark und benötigen eine Zupfbürste, um das Deckhaar zu durchdringen, sowie während des Fellwechsels einen Unterfellkamm. Der ROJECO Chick Pet Spray Comb ist ideal – der feine Sprühnebel löst Verfilzungen vor dem Kämmen und macht das Entwirren für Ihren Hund deutlich angenehmer.
Langes, feines Fell (Yorkshire Terrier, Malteser, Shih Tzu)
Langhaarige Rassen benötigen tägliche Pflege mit einer Stiftbürste und einem grobzinkigen Kamm. Sprühen Sie vor dem Bürsten immer Entwirrungsspray auf, um die empfindlichen Haarschäfte zu schützen. Der ROJECO Sprühkamm versprüht einen feinen Nebel direkt auf den Bürstenkopf – ideal, um langes Fell knotenfrei und leicht kämmbar zu halten.
Lockiges und gewelltes Fell (Pudel, Cockapoos, Labradoodles)
Rassen mit lockigem Fell haaren nicht auf herkömmliche Weise – lose Haare kräuseln sich zurück ins Fell, sodass Verfilzungen ohne tägliche Pflege fast ständig auftreten. Verwenden Sie eine Zupfbürste für das tägliche Bürsten und einen grobzinkigen Kamm, um die Locken Strähne für Strähne zu entwirren. Eine professionelle Fellpflege alle 6–8 Wochen wird ebenfalls empfohlen.
Schritt-für-Schritt-Bürsttechnik
Schritt 1: Bereiten Sie Ihren Hund vor
Wählen Sie einen ruhigen Moment. Halten Sie Leckerlis bereit. Halten Sie die ersten Bürsteneinheiten auf 2–3 Minuten beschränkt und verlängern Sie die Dauer allmählich, sobald sich Ihr Hund daran gewöhnt hat.
Schritt 2: Zuerst auf Verfilzungen prüfen
Fahren Sie mit den Fingern durch das Fell, um Verfilzungen zu ertasten, insbesondere hinter den Ohren, unter dem Halsband, in den Achselhöhlen, im Leistenbereich und am Rutenansatz. Entfernen Sie diese Verfilzungen vor dem Bürsten.
Schritt 3: Abschnitt für Abschnitt arbeiten
Teilen Sie das Fell in Abschnitte ein und arbeiten Sie systematisch vor – beginnen Sie hinten und arbeiten Sie sich nach vorne oder beginnen Sie hinten und arbeiten Sie sich an den Seiten entlang nach unten.
Schritt 4: In Wuchsrichtung bürsten
Bürsten Sie immer in Wuchsrichtung des Fells. Gegen die Wuchsrichtung zu bürsten ist unangenehm und ineffektiv.
Schritt 5: Sensibel an empfindlichen Stellen vorgehen
Gesicht, Ohren, Bauch und Pfoten sind empfindlich. Verwenden Sie hier Ihre weichste Bürste, üben Sie nur minimalen Druck aus und bewegen Sie sich langsam. Häufig belohnen.
Schritt 6: Verfilzungen richtig lösen
Ziehen Sie niemals an einer Verfilzung. Halten Sie das Haar fest an der Wurzel, um ein Ziehen an der Haut zu vermeiden, und lösen Sie die Verfilzung dann vorsichtig mit einem grobzinkigen Kamm von der Spitze zur Wurzel. Verwenden Sie bei Bedarf Entwirrungsspray. Bei sehr festen Verfilzungen schneiden Sie diese mit einer stumpfen Schere heraus, anstatt daran zu ziehen.
Schritt 7: Belohnen und abschließen
Beenden Sie jede Pflegeeinheit positiv – mit einem Leckerli und Lob, egal wie die Einheit verlaufen ist. So lernt Ihr Hund, dass die Fellpflege immer ein angenehmes Ende hat.
Nach dem Bürsten: Trocknen und Pflege
Nach dem Baden ist gründliches Trocknen vor dem Bürsten eines langen Fells unerlässlich. Die ROJECO Smart Pet Dryer Box bietet eine revolutionäre Lösung: Ihr Hund steigt hinein und trocknet sanft in einer warmen, geschlossenen Umgebung – ganz ohne störende Föhngeräusche und ohne Fixierung. Sie eignet sich besonders gut für ängstliche Hunde, die beim Geräusch herkömmlicher Föhne in Panik geraten.
Wie oft sollten Sie Ihren Hund bürsten?
- Kurzes, glattes Fell: Einmal pro Woche Mittellanges, doppeltes Fell: 2–3 Mal pro Woche; Täglich während des Fellwechsels
- Langes, feines Fell: Täglich
- Lockiges Fell: Täglich oder mindestens jeden zweiten Tag
- Drahtfell: Wöchentlich, mit professionellem Trimmen alle paar Monate
Krallenpflege: Ein wesentlicher Bestandteil der Fellpflege
Beim Bürsten ist auch der ideale Zeitpunkt, die Krallen Ihres Hundes zu kontrollieren. Zu lange Krallen beeinträchtigen die Körperhaltung, verursachen Beschwerden beim Laufen und können sich in die Pfotenballen einrollen, wenn sie nicht gepflegt werden. Der ROJECO N30 Krallenschleifer für Haustiere ist eine leise, vibrationsarme Alternative zur Krallenschere – viele Hunde tolerieren das Schleifen deutlich besser als das plötzliche Schnappen einer Krallenschere. Der ROJECO Cyclone Krallenschleifer für Haustiere bietet 7 einstellbare Geschwindigkeitsstufen und ist somit für Hunde aller Größen und Empfindlichkeitsgrade geeignet.
Fazit
Das Bürsten Ihres Hundes zu Hause ist eine der wertvollsten Gewohnheiten, die Sie als Hundehalter entwickeln können. Regelmäßig und richtig durchgeführt, hält es das Fell gesund, beugt schmerzhaften Verfilzungen vor und gibt Ihnen die Möglichkeit, den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Hundes regelmäßig zu überprüfen. Investieren Sie in die richtigen Werkzeuge, nehmen Sie sich Zeit, belohnen Sie Ihr Tier großzügig und machen Sie die Fellpflege zu einem festen Bestandteil Ihrer wöchentlichen Routine.
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